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		<title>Milliarden fremde Welten</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/milliarden-fremde-welten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 17:15:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religion & Bewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zahl der Exoplaneten von der Größe der Erde könnte allein in der Milchstraße 17 Milliarden betragen. Auf diese Zahl kommen US-Astronomen aufgrund von Daten des Weltraum-Teleskops „Kepler“. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>05.05.2013</em> • Die Zahl der Exoplaneten von der Größe der Erde könnte allein in der Milchstraße 17 Milliarden betragen. Auf diese Zahl kommen US-Astronomen aufgrund von Daten des Weltraum-Teleskops „Kepler“.           <em>(Quelle: SZ vom 9.1.2013/mcs)</em></p>
<p>Kommentar: Trotz großer Fortschritte in der Astronomie, Astrophysik und Astrobiologie gibt es in dem mosaisch-christlich geprägten Teil unserer Zivilisation heute noch immer Menschen, die von einem geozentrischen Weltbild ausgehen, in welchem die Erde im Mittelpunkt des Sonnensystems (gar des Kosmos/UNIVERSUMS) steht.</p>
<p>Sie akzeptieren noch immer die vatikanisch-theologische These, dass es außerhalb unserer Erde keine erdgleichen, gar von Menschen unserer Art bewohnten Planeten im Weltenraum geben könne! Diese These wird bekanntlich in den USA und sicherlich auch noch andernorts sogar im offiziellen Schulunterricht gelehrt, was die krassen Unterschiede im großen Bewusstseinsbogen deutlich macht, der eigentlich alle Menschen friedlich und gewaltfrei verbinden sollte.</p>
<p>Es ist kaum zu glauben, dass selbst heute noch viele christlich-mosaische Missionare im Osten Europas, in Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika einen gigantischen Aufwand betreiben, um die dortigen Menschen von der geo- und anthropozentrischen These zu überzeugen.</p>
<p>Offiziell bestätigen die Astronomen in Boston an Hand der Daten des neuesten Weltraumteleskops „Kepler“, dass man allein in unserer Milchstraße (Galaxis) 17 Milliarden erdgroße Planeten gefunden hat.</p>
<p>Angesichts dieser neuen Findungen (siehe obige Meldung) ist es höchste Zeit, darüber nachzudenken bzw. sich darauf vorzubereiten, dass es in unserer Galaxis &#8218;jüngere und ältere&#8216; Planeten, Sonnensysteme und Menschheiten gibt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Demokratie” – ein Missbrauchstitel</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/demokratie-ein-missbrauchstitel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 17:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee der "Demokratie" - ein Kind der griech. Hochkultur - wurde vor rund 100 Jahren in div. europ. Staaten "überhastet" eingeführt, evolutiven Vorgaben entsprechend nicht weiterentwickelt und scheiterte u.a. schließlich auch an mangelnder Bewußtseins- und Charakterschulung der Führungselite und der Staatsbürger.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">
<div id="node-167" class="node clear-block">
<div class="content">
<div><em>W. Augustat</em></div>
<p><strong>Die Idee der &#8222;Demokratie&#8220; &#8211; ein Kind der griech. Hochkultur &#8211; wurde vor rund 100 Jahren in div. europ. Staaten &#8222;überhastet&#8220; eingeführt, evolutiven Vorgaben entsprechend nicht weiterentwickelt und scheiterte u.a. schließlich auch an mangelnder Bewußtseins- und Charakterschulung der Führungselite </strong><strong>und der Staatsbürger.</strong></p>
<div align="justify">Die das Tagesbewusstsein der Bürger beherrschenden Krisenthemen hängen im Wesentlichen damit zusammen, dass sich politisch mächtige Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppen scheinbar demokratisch ‚verhalten’ haben, sich der allgemein staatlich gewährten Freiheiten jedoch überwiegend ‚undemokratisch’ bedienten. Von einem gleichen Recht für Alle kann selbst beim besten Willen heute nicht mehr die Rede sein. Das vor rund 100 Jahren in vielen europäischen Staaten hastig und überwiegend improvisiert eingeführte Demokratie-Experiment ist allgemein zu wenig qualitativ weiterentwickelt worden und wurde von den Machteliten sogar gezielt unterminiert und missbraucht. Hierin bestehen auch die Primärursachen für die heutigen Krisen, die solange nicht lösbar sind, wie sich die staatsgesetzlichen und politischen Voraussetzungen nicht in eine ethisch-qualitative Richtung  wandeln!</div>
<div align="justify"><br />Wenngleich man der Parole der Französischen, aber auch der Russischen Revolution – FREIHEIT, GLEICHHEIT, BRÜDERLICHKEIT – uneingeschränkt zustimmen muss, bedarf es zur qualitativen Umsetzung dieser Werte innerhalb einer vielschichtigen Völkergemeinschaft bestimmter Bewusstseins- und Charaktervoraussetzungen. Die Teilnehmer innerhalb einer demokratischen Staatskonzeption müssen bereits ein gewisses Minimum an selbstreflektierender Handlungs- und Verhaltensethik sowie charakterlicher Selbstdisziplin entwickelt haben. Ein Manko auf diesem Sektor bringt automatisch kausale „Ungleichheiten“ mit sich, die nicht allein in der Tatsache bestehen, dass es offenkundig Milliardäre und Bettler gibt. Mittlerweile haben sich auch einige Cliquen, zusammengesetzt aus politischen, aber auch rechtlichen Spezialisten der Grundlagen der vielfach noch halbfertigen Demokratien in der Form bemächtigt, dass diese über internationale Netzwerke die wesentlichen Fundamente der staatspolitischen Alltagsstrukturen bestimmen – nicht selten in mafiöser Manier.</div>
<div align="justify"> </div>
<div align="justify">Es gilt zu betonen, dass die Idee der Demokratie im alten Griechenland geboren wurde, obwohl dort selbst ein „hierarchischer Führungsstaat“ praktiziert wurde. Im alten Griechenland herrschte – wie in England bis in die Neuzeit hinein die „Lords“ – eine Art hochgebildete Adelselite, während das „ungebildete“  Volk keinerlei politische Rechte besaß.  Da es in jener Zeit zwischen der elitären Machtelite keinerlei Rivalitäten oder gar militärische Machtkämpfe gab, sondern das Wohl des Staates und der Gesamtbevölkerung im Mittelpunkt stand, konnte sich – historisch wissenschaftlich  bestätigt – eine außergewöhnliche kulturelle Hochphase herausbilden. Die besten Köpfe Griechenlands – Perikles, Pythagoras, Platon und andere – arbeiteten daran, die Bewusstseins- und Charakterpotentiale der Bürger in dem Maße zu verbessern, dass diese mehr Rechte und Verantwortung – z.B. über Bürgerräte u.ä. – wahrnehmen konnten. Die in den letzten Jahrhunderten primär durch den sozial-kulturell versagenden Kirchen-Adel zu vertretenden und durch diesen ausgelösten  Bürgerkriege bedingten in der Folge halb-demokratische, unfertige, zum Teil willkürliche Staats- und Regierungs-Fundamente, deren Schwachstellen schon im Prozess der staatlichen Werdung – wie auch heute durch die verschiedenen Lobbys – gezielt konstruiert und gekonnt genutzt bzw. missbraucht werden. Die Demokratie ist in ihrer kulturellen Verfeinerung und ethischen Höherentwicklung stehen geblieben!</div>
<div align="justify"> </div>
<div align="justify">Im Rückblick ist erkennbar, dass sich das königlich-museale Großbritannien ausschließlich als eine kapitalistische, inhumane Demokratie für „Lords“, also für den Adel verstand und die USA – in den unterschiedlichsten Bereichen bis heute – als eine Demokratie &#8218;für rauchende Colts&#8216;. Als positiv demokratisch strukturierte Staaten sind hier die skandinavischen Länder und die Schweiz zu erwähnen! Aber auch dort manipulieren weitgehend politische Minderheiten über Koalitionen und Pfründe-Verteilung die große Mehrheit der Bürger, so dass von einer wirklichen Volksvertretung nicht mehr gesprochen werden kann. So ist u.a. die größte Bürger-Gruppe, nämlich die der politischen Nichtwähler, nicht einmal im Parlament vertreten, obwohl sich dieses auch „Bürgervertretung“  nennt. Man sollte dieser  großen Gruppe auf mehrfache Art und Weise eine Mitverantwortung sowie ein Mitbestimmungsrecht einräumen. Hinzu kommt, dass sich die politischen Parteien in den Demokratien über die von ihnen beherrschte Legislative und Exekutive einmauern und diese für ihre Zwecke missbrauchen und lieber über partei-politische Koalitionen entstehende Konkurrenzsysteme gemeinsam bekämpfen. Sofern möglich, erklärt man diese als Staatsfeinde und lässt gerichtlich verbieten, was alles andere als demokratisch ist. Wenn eine Bürgergruppe, gar eine Mehrheit, für ein anderes, gar neues staatliches Regierungs- und Verwaltungssystem eintritt, dann sollte sie dies – natürlich unter Einhaltung der staatlich-demokratischen Grundgesetze – auch tun dürfen.</div>
<div align="justify">Viele Ereignisse in den verschiedenen „demokratisch“ regierten Ländern zeigen in der überblickbaren Kulturgeschichte, dass diese Demokratien in der Phase ihrer politischen Machtverwaltung und Machtausübung ihre Bürger und Wähler, zugleich auch die Welt in beschämender Art und Weise belogen und betrogen haben – nicht nur in den USA, nicht nur in England, Deutschland, Frankreich und in anderen „freiheitlich-demokratischen” Staaten.<br /><br />Das Versagen der gestrigen und heutigen Systeme ist darauf zurückzuführen, dass die demokratischen Grundlagen- und Rahmenstrukturen noch vieler Ergänzungen bedürfen. Daher kann ein Parlament, das aus parteipolitisch folgsamen, jedoch in staatsrechtlichen Prinzipien und Gesetzen unerfahrenen Mitgliedern besteht, unmöglich eine auch nur halbwegs funktionierende Demokratie konstruieren.</div>
<div align="justify"><br />Darüber hinaus fehlt dem Begriff „Demokratie“ bis heute staatspolitisch noch immer die wissenschaftliche, politisch-soziale Ausfeilung. Der Weg bis dorthin scheint noch schwierig und langwierig zu sein. Für viele Staaten scheint eine „hierarchische Führungsdemokratie“ zeitgemäß zu sein, denn eine Koalition aus politischen Kleinst-Parteien kann sich zwar die parlamentarische  Mehrheit &#8218;erschleichen&#8216;, ist aber dann noch immer weit davon entfernt, eine als Staatsführer qualifizierte Führungsperson stellen zu können, die den heutigen und morgigen Problemen gewachsen ist!<br /><br />Im Rückblick der letzten drei Jahrtausende lässt sich leider erkennen, dass die großen Menschheitsideen und IDEALE – angefangen von denen, die durch die Weltlehrer Buddha, Platon, Konfuzius, Jesus, Mohammed etc. an die Menschheit zur Verwirklichung übergeben wurden – auf halbem Wege hängen, ja immer wieder im menschlichen Unwillen, Unvermögen und Unrat stecken geblieben sind. Ähnlich scheint es nun der hehren, sich aus der Bewusstseinsentwicklung der Menschheit ergebenden Idee der Beteiligung an gesellschaftlicher Verantwortung und Macht, der Demokratie, zu gehen. Diese setzt einen auf Ethik (Charakter) und Bewusstsein basierenden Geistadel voraus! Auf Grundlage dieser Voraussetzung wird es notwendiger- und  richtigerweise als nächste Stufe eine „Führungs- bzw. Staatsführer-Demokratie“ geben, die die Schwächen eines parteipolitischen Machtmissbrauchs minimiert. Der Wähler bevorzugt im allgemeinen ein ethisch streng geführtes politisches Umsetzungssystem, welchem eine bewusstseinsmäßig und charakterlich starke Führungspersönlichkeit vorsteht.<br /><br /><span class="message">Es ist höchste Zeit, dass die UN die UNESCO im Namen aller Demokratien beauftragt, für die bisher relativ demokratischen Staaten – und jene die es werden wollen – Konzeptionen durch einen Stab internationaler und interkultureller Spezialisten (Gelehrter) auszuarbeiten, die all jene Mängel, Erfahrungen und Fehler berücksichtigen, die bis heute objektiv erkennbar  sind.</span></div>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div id="mainmodules" class="spacer w99">
<div class="block">
<div class="module-addthis">
<div>
<div>
<div> </div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kapitalistisches Wirtschafts- und Finanzsystem in Auflösung</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/kapitalistisches-wirtschafts-und-finanzsystem-in-aufloesung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 17:09:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus den Berichten der Tagesmedien über die zunehmenden Auswüchse und die Degeneration des kapitalistischen Systems (Spekulation, Korruption, Missbrauch und Betrug) sowie den Zusammenbruch seiner Strukturen, (Notaktionen, „Rettungsschirme“, diktatorisch verordnete Einschränkungen, spekulativ verpackte Pseudo- und Halb-Lösungen etc.) lässt sich erkennen, dass dieses System bereits die Endphase seines Daseins erreicht hat!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>12.12.2011 •</em> Aus den Berichten der Tagesmedien über die zunehmenden Auswüchse und die Degeneration des kapitalistischen Systems (Spekulation, Korruption, Missbrauch und Betrug) sowie den Zusammenbruch seiner Strukturen, (Notaktionen, „Rettungsschirme“, diktatorisch verordnete Einschränkungen, spekulativ verpackte Pseudo- und Halb-Lösungen etc.) lässt sich erkennen, dass dieses System bereits die Endphase seines Daseins erreicht hat!<br /><br />Wie bei angsterfüllten Sterbenden üblich, klammert sich auch das kapitalistische System in der letzten Phase seiner Existenz fanatisch an jeden Strohhalm für eine mögliche Lebensverlängerung. Die Hilflosigkeit wird dennoch immer größer. Erschreckend ist, dass die vielen sogenannten wirtschaftswissenschaftlichen Institutionen, hoch dotierte Fachleute, Berater, Aufsichtsräte und Vorstände in dieser Situation ratlos sind. Über die fachliche Unwissenheit bestimmter Verantwortlicher, die von den Finanz- und Machteliten aus parteipolitischen Gründen in hohe Ämter hinein manövriert wurden, darf gestaunt werden. Die Erkenntnis einer drastisch angestiegenen Systemkrise hat endlich das Öffentlichkeitsbewusstsein erreicht, obwohl auf die in den letzten Jahrzehnten eskalierenden Systemschwächen bereits vor 50 Jahren mit ausführlicher Begründung aufmerksam gemacht wurde.<br /><br />Inzwischen lassen die großen und kleinen Katastrophenmeldungen erkennen, dass für den in seinen letzten Atemzügen liegenden Kapitalismus eine grundlegende Neuorientierung gefunden werden muss! Dessen hässliche, a-soziale und unmenschliche Fratze lächelt besonders im letzten Jahrhundert in einer gierigen Form, die viele Neureiche angesteckt hat. Obwohl sich die Natur und auch die Kultur dagegen auflehnen, zieht die charakterliche Lauheit die Masse zur Anbetung des &#8218;Goldenen Kalbs&#8216; hin. Dies kann nur zu einem schmerzvollen Abstieg aus einstigen, auf einige wenige Generationen beschränkte Höhen führen.</p>
<p><span class="inset-right">Ernsthafte Lösungssucher studieren wieder gründlich u.a. auch Karl Marx, der analytisch aufzeigte, „dass sich der Kapitalismus gesellschaftlich selbst zerstört“.</span></p>
<p><strong>Zwang zur Neuordnung nimmt zu!</strong><br /><br />Der Zwang zu einer Korrektur des gesellschaftlich praktizierten Sozialsystems verstärkt sich u.a. auch deshalb, weil andere, zu den noch-kapitalistischen in Konkurrenz stehende Staaten und Staaten-Gemeinschaften – wie z.B. die Shanghai-Gruppe (China-Russland-Kasachstan und andere) – in den letzten Jahren zunehmend ihre eigenen (gesellschaftlich-wirtschaftlichen) Wege gehen. Hierdurch nimmt auch der Druck auf den labilen Wirtschaftsraum der USA und der EU zu. Der Dollar war nie durch konkrete Werte (u.a. Naturschätze, Arbeit, Produkte, Leistungen) gedeckt, sondern nur ein „Spielgeld“, bedrucktes Papier. Inzwischen erfordert das Zusammenwachsen der Menschheit jedoch ein auf kausal-konkreten Werten und Leistungen beruhendes Gesellschaftssystem, welches frei von jeglicher Spekulation, bank- und finanztechnischer Fiktion und Manipulation ist. Ein angestrebter Weltfrieden erfordert als Grundlage ein ethisch ausgeglichenes, objektiv gerechtes Gesellschaftssystem, welches von jedem Bürger auf unserem Planeten akzeptiert werden kann. Erst hierauf aufbauend kann sich ein Weltordnungssystem entwickeln, welchem sich u.a. auch die Weltwirtschaft und Weltfinanzordnung unterzuordnen haben.<br /><br /><strong>Das Verschwinden des Sozialismus läutete den Sterbeprozess des Kapitalismus ein</strong><br /><br />Sachlich gesehen war die Selbstauflösung der Sowjetunion und hiermit das Verschwinden des Kommunismus bzw. Staatssozialismus (mit Ausnahme Chinas!) zugleich die Ursache für den Sterbeprozess des Kapitalismus, der hierdurch seinen energetisch polarisierenden gesellschaftlichen Gegenpol verlor. Es entstand – exakt den Gesetzen der gesellschaftlichen Evolution auf unserem Planeten folgend – eine finanz-energetische, auf spekulativer Maßlosigkeit basierende Handlungsfreiheit, die real als Wahnsinn zu klassifizieren ist. Die Werke des deutschen Philosophen <em>Hegel (1770-1831)</em>, der die Gesetze für die Evolution der Menschheit erforschte und nicht nur von Marx, Engels, Lenin und anderen Gesellschaftswissenschaftlern anerkannt wurde, sind für all jene, die sich in ihren Funktionen mit Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik befassen (müssen), als grundsätzliche Vorschule zu verstehen. Hegels Erkenntnisse basieren u.a. auf dem kosmischen Grundgesetz v<em>on Ursache und Wirkung, dem Gesetz der Evolution und dem Gesetz des Kosmischen Magnetismus (Magneten),</em> der u.a. die Entwicklung auf der Erde vorgibt! Vereinfacht besagen seine Forschungen:</p>
<p><strong>Sämtliche die Gesellschaft prägenden Ideologien – auch die religiösen, wirtschaftlichen, gesellschaftlich-sozialen – basieren auf gesetzmäßig vorgegebenen Entwicklungs- bzw. Entfaltungsstufen. Diese finden über die Triade <em>These-Antithese-Synthese</em> statt.</strong></p>
<p><br /><strong>Kosmisch-ideologische Gesetzmäßigkeiten – gibt es solche?</strong><br /><br />Aus geisteswissenschaftlicher Sicht – ja! Denn der Planet und alle seine Lebewesen unterliegen einer (zwischenzeitig auch wissenschaftlich nachgewiesenen) <em>Evolution</em>. Diese findet nicht nach &#8218;Lust und Laune&#8216; einzelner Atome oder Moleküle statt, sondern nach festen Gesetzmäßigkeiten, welche aber nur die Rahmenbedingungen und Rahmenstrukturen setzen oder vorgeben, innerhalb welcher sich das Leben zu entwickeln hat. Den &#8218;freien Willen&#8216; gibt es lediglich beim Menschen, wobei die Bandbreite seines Wollens und Willens stark eingeschränkt ist. Die Grenzen der vom Kosmos vorgegebenen Rahmenstrukturen setzt der (bereits erwähnte) Kosmische Magnetismus! Jene konkrete Macht, welche die individuelle und die gesellschaftliche Entwicklung (Evolution) auf unserem Planeten als zu erfüllendes Programm vorgibt, erkannten und erwähnten seit Plato zahlreiche Denker – u.a. auch der österr. Naturphilosoph Leobrand (1915-1968): <em><strong>„Kosmischer Magnetismus bestimmt weitestgehend die Gesamtentwicklung unseres Planeten“.</strong></em> Leobrand hatte diese Gesetzmäßigkeit am Beispiel der Kette<em> Entstehung-Entwicklung-Höhepunkt-Niedergang-Verfall-Auflösung</em> der als These und Antithese bestehenden gesellschaftlichen Bereiche des Kommunismus und Kapitalismus aufgezeigt. Aber auch die Zwangsläufigkeit, dass sich aus den besten ethisch-gesellschaftlichen Bausteinen eine Synthese bildet, die man gesellschaftlich heute als 3. Weg, besser als Natursozialismus bezeichnet!<br /><br /><strong>These-Antithese-Synthese</strong><br /><br />In der gesellschaftlichen Wirklichkeitsbetrachtung lässt sich erkennen und interpretieren, dass auch die Religionen (Konfessionen) einer <em>Evolution </em>und hiermit einem Zwang zur Synthese unterliegen! Jede Religion, die z.B. als These theologisch einen personifizierten „Gottvater“ vorgibt (Theismus), erzeugt zugleich (gewollt oder ungewollt) eine entsprechende Antithese! So entstand als notwendiger Gegenpol zum christlich-kirchlichen Theismus der Atheismus! Diese beiden, gesetzmäßig zusammen gehörenden Antipoden werden erst in weiterer Folge durch eine den Wirklichkeiten entsprechende Synthese überwunden. Diese besteht darin, dass die Gottheit unpersönlich, also nicht vermenschlicht (anthropomorphisiert) verstanden werden muss, denn dann kann sie u.a. auch die beiden Aspekte von Gut und Böse beinhalten! Erst die Synthese ermöglicht einen relativen Ausgleich und schafft gewalt- und konfrontationsfreie Harmonie und Frieden! Es ist verständlich, dass dieser Bewusstseinsweg sehr lange dauert, äußerst leidvoll aber unumgänglich ist. Jede bewusste Neuorientierung bedarf der Einordnung in die kosmisch-universellen Gesetze! Die gesamte Menschheit, auch Atheisten und Materialisten, sollten bedenken, dass es kein Außerhalb dieser Gesetzmäßigkeiten gibt!<br /><br /><strong>Kapitalismus – Kommunismus – 3. Weg (Natursozialismus)</strong><br /><br />Auf die irdisch-gesellschaftliche Ebene bezogen kann man im Rückblick feststellen, dass die christlich-mosaischen Konfessionen durch die Thesen <em>Nächstenliebe und Geldgier</em> geprägt waren. Das letzte Jahrtausend stand eindeutig in einem an Macht und Entartung zunehmenden Kapitalismus. Bedingt durch seine ethisch-gesellschaftliche Entartung in Richtung Unmenschlichkeit &#8218;gebar&#8216; dieser seinen Gegenpol, der als Marxismus/Leninismus (Kommunismus) 1917-1991 seinen kometenhaften Aufstieg verwirklichte, obwohl bei der Umsetzung dieser Ideologie auch viele Fehler gemacht wurden. Diese von der Sowjetunion praktizierte gesellschaftlich-wirtschaftliche Variante fand bekanntlich 1991 durch Selbstaufgabe ihr Ende. Ihre ideologische Fortsetzung erfolgte jedoch in China, wenngleich sich China in weiterer Folge des kapitalistischen Systems bediente, um das zu erobernde Umfeld mit den eigenen Waffen zu schlagen. Inzwischen kann man bestätigen, dass China – nach einem über tausend Jahre dauernden Stillstand – die Rückkehr auf die Weltbühne mit außergewöhnlichen, überwiegend beispiellosen Anstrengungen sehr gut gelungen ist!<br /><br />Zeitgleich begaben sich die kapitalistischen Menschen in die Fänge von halbjugendlichen Brokern (Berufsspekulanten) und müssen inzwischen kausal bedingte Entartungen bis zum Exzess hinnehmen. Die Folge ist eine generelle Entwertung, Inflation und Degeneration! Dieses Geschehen auf dem Finanzsektor können Sie, geehrte Leserschaft, in den Tagesmedien verfolgen. Zugleich sollten Sie sich aber auch selbst mittels Ihrer eigenen Logik über die für Politik, Wirtschaft und Finanzwelt notwendigen Grundsätze Gedanken machen.</p>
<p><strong><span class="inset-right">Ohne Logik (Kausalität) und ohne Ethik (charakterliche Sauberkeit) kann es keine Gemeinschaftsordnung bzw. kein funktionierendes ideologisches Gesellschaftssystem geben.</span></strong><br /><br />Die letzte Phase des Niedergangs der Finanz- bzw. Banken-Diktatur und des ausgeuferten Individual-Kapitalismus (der sich in den letzten 100 Jahren parallel zum Staats-Sozialismus ausgebreitet hat) zwang die Banken und Finanz-Mächte, sich über ihre Handlanger direkten Zugriff auf die Steuergelder der Bürger zu verschaffen. Die Politik ist hierdurch zu einem reinen Erfüllungsorgan der kapitalistischen Macht-Institutionen geworden. Da selbst die ausgebildeten, überwiegend jedoch selbsternannten Wirtschaftsfachleute, die Controller der Weltkonzerne und ebenso die Finanzministerien den Überblick verloren haben, bekommt das Volk nun die Rechnung für seine blind-politische Unterstützung eines grundsätzlich korrupten Gesellschafts- und Finanzsystems notwendiger Weise präsentiert!<br /><br />Die Sozialistischen Parteien und ähnliche Institutionen, die mit ihren Pseudo-Programmen den Bürgern und ihren Wählern direkten und indirekten Schutz vor den &#8218;bösen&#8216; Kapitalisten versprechen, sind im Rückblick auf ihre Pseudo-Leistungen als sehr eigennützige „Wölfe im Schafspelz“ zu erkennen, indem sie bereits vor und zunehmend nach dem 1. Weltkrieg für Entwicklungen ähnlicher Art gesorgt hatten, solange sie nur am erspekulierten Kuchen teilhaben konnten. Jedoch rächt sich Spekulation grundsätzlich immer, da das lebensgesetzliche, auf <em>Kausalität und Entsprechung</em> basierende <em>Kosmische Ordnungssystem</em> individuelles und gesellschaftliches Fehlverhalten bestraft!<br /><br /><strong>ISLAM-Banking – Vorsprung der Islam-Staaten!</strong><br /><br />Das Verharren im spekulativen Denken und Handeln im kapitalistischen Kulturraum ist – aus evolutiver Perspektive – als negativ zu bezeichnen, da die Konzentration ausschließlich auf die intellektuellen Potenziale und Kapital- bzw. Vermögensmehrung gerichtet ist. Durch diese Einseitigkeit wird die jedem Menschen durch die kosmischen Gesetze auferlegte Pflicht zur Erweiterung seiner spirituellen Bewusstseins- und Charakterqualitäten vernachlässigt und erzeugt ein entsprechendes Ungleichgewicht.<br /><br />Bei den religiös Koran orientierten Muslimen hingegen entstand ein ethischer Verhaltens-Vorsprung, der nicht nur die vielfach korrupte neo-muslimische politische Herrscherschicht in den Islam-Staaten hinweg fegte, sondern sich in weiterer Folge auch wieder verstärkt dem Thema des ethisch-charakterlichen Verhaltens – und hiermit den Weisungen und Empfehlungen aus dem Koran – zuwenden wird. Die mit dem islamischen Kulturraum verbundenen Märkte werden ihre Bindung zum Westen reduzieren, da sie mit einem auf der Zinseszins-Methode beruhenden Finanzsystem keine langfristigen Bindungen mehr eingehen wollen. Das Islam-Banking (keine Zinsen!) breitet sich zunehmend aus – Russland hat hierfür bereits den Kapitalmarkt geöffnet. Auch für die in Billionenhöhe verschuldeten Weststaaten wird diese Möglichkeit zunehmend nachahmenswert, was die Nachfrage an dieser bei uns bisher weitgehend unbekannten Form der Finanzangebote, besonders wegen der Labilität der westlichen Banken, steigen lässt. Da das westliche Finanzsystem auf dem altmosaischen „Zinses-Zins-System” aufgebaut ist, welches zur Zeit zusammenbricht, ist der Niedergang bzw. Untergang dieser Finanzverwaltungsstrukturen aus evolutiv-gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten nicht aufzuhalten! Das „Islam-Banking“ wird heute bereits in einzelnen europäischen Kernstaaten angeboten.<br /><br /><strong>Shanghai-Gruppe – Experimente mit dem 3. Weg (Natursozialismus)</strong><br /><br />In der Shanghai-Gruppe geben natürlich die Großstaaten China und Russland den Ton an. Beide Staaten haben Erfahrungen mit der kommunistischen Planwirtschaft, aber auch mit dem kapitalistischen System durch das Praktizieren bzw. Nachahmen der Strukturen im Finanz- und Wirtschaftsbereich. Bemerkenswert ist, dass die auf den Welt-Finanzmärkten aufgetretenen Krisen, Zusammenbrüche und Pleiten die Märkte der Shanghai-Gruppe – im Vergleich zu jenen im Westen – bedeutend schwächer belastet haben. Sicherlich auch deshalb wird das Islam-Banking mit Nachdruck eingeführt. Darüber hinaus werden größere Geschäftsverträge zwischen dem Westen und der Shanghai-Gruppe in <em>Verrechnungseinheiten </em>abgeschlossen – nicht mehr in Dollar oder Euro, so dass spekulative Einflüsse auf die Währungen Chinas und Russlands ausgeschlossen sind.<br /><br />Besonders China experimentiert in vielen Großgebieten und für bestimmte Produktionsbereiche, die sich relativ isolieren und transparent analysieren lassen (speziell im landwirtschaftlichen Bereich), mit zum Teil unterschiedlichen Strukturen – mit einer Art &#8218;3. Weg&#8216; (Natursozialismus)! Es liegt auf der Hand, dass weder die kommunistische Planwirtschaft noch der spekulative, a-soziale und ethisch skrupellose Kapitalismus eine Empfehlung sein kann. Es ist die &#8218;Goldene Mitte&#8216;, die Synthese aus den Vorzügen beider Systeme zu finden. Ob diese ein Ausweg, gar ein klarer und ethisch-sozialer, global in eine menschliche Zukunft führender Weg ist, (der die offensichtliche Überlegenheit Chinas verständlich, nachvollziehbar und empfehlenswert macht) und noch rechtzeitig begangen werden kann, wird sich zeigen. Sicher ist, dass bei der zukünftigen Systemsynthese rund 50% der Grundprinzipien aus dem ideologischen Verständnis des einstigen Kommunismus (richtiger des Marxismus-Leninismus) Verwendung finden werden.</p>
<p><strong>Der Ruf nach mehr Menschlichkeit und sozial gerechter Weltordnung – inkl. dazugehörender Wirtschafts- und Finanzordnung – wird immer lauter, dringender und zwingender</strong>!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Jahrhundert des Friedens – Ethik-Appell des Dalai Lama</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/ein-jahrhundert-des-friedens-ethik-appell-des-dalai-lamas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 17:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religion & Bewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[Seine Heiligkeit – der Dalai Lama – veröffentlichte als Buch seinen Appell an die Welt „Ethik ist wichtiger als Religion“ Anfang Juni dieses Jahres und das zahlenmäßig mit sehr großem Erfolg.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>12.11.2015</em> • Seine Heiligkeit – der Dalai Lama – veröffentlichte als Buch seinen Appell an die Welt „<strong><em>Ethik ist wichtiger als Religion</em></strong>“ Anfang Juni dieses Jahres und das zahlenmäßig mit sehr großem Erfolg.</p>
<p>Es ist nun zu hoffen, dass viele seiner wichtigen Bemerkungen und Ansichten bei seinen zahlreichen Lesern entsprechend nicht nur einen innerlichen Anklang finden, sondern auch gelebt und gesellschaftlich gefordert und in die einzelnen Bereiche (wie Familie, Beruf, Politik sowie auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene) einfließen wird, um das Menschheitsziel, den Weltfrieden, tatsächlich zu erreichen.</p>
<p>Seine Heiligkeit hält den Weltfrieden für dieses Jahrtausend für möglich und plädiert als Lösung, wie er es nennt, die säkulare Ethik, die für jeden Einzelnen annehmbar und innerlich verankert ist. Diese übergeordnete Ethik – sagt er – ist tiefer und natürlicher als Religion und weist zudem einen für alle verbindlichen Charakter auf, deren Befolgung für jeden zugleich förderlich und nutzbar ist.</p>
<p>Unter der säkularen Ethik sind Werte zu verstehen, die in jedem Menschen – unabhängig von der Religion – vorhanden sind und für ein harmonisches, glückliches und friedliches Miteinander im Großen sowie im Kleinen unabdingbar zu fördern und zu entwickeln sind.</p>
<p>Da diese Aussagen über Ethik und Frieden mit unseren Ansichten, die wir als Frieden durch Kultur kontinuierlich vertreten sehr übereinstimmen und diese indirekt durch seine Heiligkeit – worüber wir sehr erfreut und dankbar sind – bestätigt sehen, möchten wir Ihnen einzelne Buchpassagen aus dem Kleinod zitieren.</p>
<p>Es ist erfreulich mitzuerleben, wie  und in welcher Sachlichkeit der Dalai Lama heiße Themen direkt anspricht, die im &#8222;Westen&#8220; gemieden, zum Teil sogar verschwiegen bis bewusst ignoriert werden. Er bringt dadurch Wesentliches – auch aus westlicher Sicht – auf den kritischen Punkt. Sein geistiges Wachstum macht ihn zunehmend zu einem Weisen &#8230;</p>
<p><strong>Zitate:</strong></p>
<p><em>»Nach meiner Überzeugung können Menschen zwar ohne Religion auskommen, aber nicht ohne innere Werte, nicht ohne Ethik.«</p>
<p>»Aber: Angesichts der Probleme unserer Zeit reicht es nicht mehr, Ethik nur auf die Werte von Religionen zu gründen. Es ist vielmehr höchste Zeit, für unser Verständnis von Spiritualität und Ethik in der globalisierten Welt einen neuen Weg jenseits der Religionen zu eröffnen.«</p>
<p>»Deshalb sage ich, dass wir im 21. Jahrhundert eine neue Ethik jenseits aller Religionen brauchen. Ich spreche von einer säkularen Ethik, die auch für über eine Milliarde Atheisten und für zunehmend mehr Agnostiker hilfreich und brauchbar ist.«</p>
<p>»Unabhängig davon, ob wir einer Religion angehören oder nicht, haben wir alle eine elementare und menschliche ethische Urquelle in uns. Dieses gemeinsame ethische Fundament müssen wir hegen und pflegen. Ethik, nicht Religion, ist in der menschlichen Natur verankert. Und so können wir auch daran arbeiten, die Schöpfung zu bewahren. Das ist praktizierte Religion und praktizierte Ethik.«</p>
<p>»Jetzt, im 21. Jahrhundert, müssen wir auf allen Ebenen mehr innere Werte lernen, pflegen und anwenden. Ein realistischer Blick auf die Probleme unserer Zeit, … zeigt ganz eindeutig, dass wir einen nachhaltigen und universellen Zugang zu Fragen der Ethik, der inneren Werte und der persönlichen Integrität finden müssen – einen Zugang, der uns schließlich Brücken bauen lässt zwischen den kulturellen, ethnischen und religiösen Unterschieden.«</p>
<p>»Sicher ist jedoch, dass eine säkulare Ethik eine Schulung des Herzens, viel Geduld und ausdauerndes Bemühen erfordert. Und klar ist auch, dass eine wirklich hilfreiche säkulare Ethik nicht nur eine Frage des Wissens ist, sondern noch mehr eines Frage des Handelns.«</p>
<p>»Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir alle unsere inneren Werte entwickeln können, die keiner Religion widersprechen, die aber auch – und das ist entscheidend – von keiner Religion abhängig sind. Ich hoffe deshalb, dass wir deshalb auch zu immer mehr ethischer Bewusstheit finden und dadurch in absehbarer Zeit eine Werte-Transformation erleben.«</p>
<p>»Ethik geht tiefer und ist natürlicher als Religion.«</p>
<p>»Wenn wir uns entschließen, die inneren Werte, die wir alle bei anderen schätzen, zu kultivieren, dann fangen wir an, spirituell zu leben. Wir sollten also ein ethisches Fundament schaffen und unsere inneren Werte kultivieren, sodass sie unserem wissenschaftlichen Zeitalter gerecht werden, aber zugleich die tieferen Bedürfnisse des menschlichen Geistes nicht vernachlässigen.«</p>
<p>»… innere Werte müssen das 21. Jahrhundert prägen. Dann wird unser Jahrhundert zum Jahrhundert des Friedens und des Dialogs.«</em></p>
<p><em>Quelle: Dalai Lama: &#8222;Der Appell des Dalai Lama an die Welt – Ethik ist wichtiger als Religion.&#8220;<br />
Benevento Verlag </em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die EU im kausalen Zerfall</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/die-eu-im-kausalen-zerfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 16:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die EU zerfällt. Es ist daher allerhöchste Zeit für eine europäische Neu- bzw. Selbstordnung ohne Fremdmächte auf der Grundlage einer durch die Völker Europas selbstbestimmten „Europäischen Union“!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>20.12.16 •</em> Die EU zerfällt. Es ist daher allerhöchste Zeit für eine europäische Neu- bzw. Selbstordnung ohne Fremdmächte auf der Grundlage einer durch die Völker Europas selbstbestimmten „Europäischen Union“!</p>
<p>Bevor die heutige EU zur Gänze auf das Niveau einer puren Wirtschafts- und militärischen Nato-Kolonie herabsinkt, wird es immer dringlicher, aus der eigenen Substanz Europas eine auf völkisch-kulturell-gesellschaftlichen Stufen stehende Neuordnung, eine Europäische Einheit zu schaffen, welche für eine zukünftige Partnerschaft mit anderen politisch-wirtschaftlichen Unionen fähig ist! Es ist natürlich empfehlenswert, bei dem notwendigen Erneuerungsprozess Anleihen und Denkhilfen bei anderen, bereits bestehenden Unionen zu nehmen. Immerhin sind einige von diesen Nachbarn heute bereits auf hohem Niveau.</p>
<p>Dass die derzeitige ‚Führung’ unserer EU Mitte September eine Bankrott-Erklärung abgab und als Rettung aus der Misere militärische Aufrüstung mit eigener Armee vorschlägt, offenbart nicht nur die Hilflosigkeit, sondern auch immer wieder das absolute sozial-kulturelle Versagen! Man versucht nun, die Wirtschaftsprobleme über militärische Aufrüstungs-Milliarden und die extremen Sozialprobleme im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit durch eine „EU-Soldateska“ (EU oder BRD/Frankreich-Armee) zu lösen, denn Arbeitslose in Uniform lassen sich disziplinarisch leichter lenken, sind weg von der Straße und kosten letzten Endes kaum mehr Steuergeld.</p>
<p>Die große Katastrophe besteht unseres Erachtens darin, dass hierdurch negative Impulse gegeben werden, die ihre Analogien in den anderen Unionen finden werden, ja auslösen müssen! Zur Erpressung anderer Völker, Staaten, Unionen o.ä. war militärische Übermacht im kulturgeschichtlichen Rückblick immer das erste Mittel der Wahl.</p>
<p>Aus übergeordneter Sicht ist das geographische Europa – primär auf Grund der Machtspiele des Vatikans in den letzten 1000 Jahren – auch heute noch in sich instabil, wegen der hohen Unterschiede im Lebensstandard, Sozialbereich u.a.m. noch zu wenig homogen und bedarf der Intensivierung in Richtung eines kulturellen und gesellschaftlichen Gemeinschaftsverständnisses. Dies funktioniert teilweise bereits relativ grenzüberschreitend, wobei als Primärproblem das heute noch bestehende gegenseitige Misstrauen aufgelöst werden muss. Dies jedoch können, sollen und müssen die jüngeren Generationen erreichen.</p>
<p>Hierfür eignen sich aber militärisches Denken und Handeln mit Multi-Milliarden für die konkrete Kriegsindustrie am allerwenigsten! Die derzeitigen Investitionen in Geheimdienste, Söldner, Polizei und Sicherheitsdienste sprechen für sich. Hinzu kommt, dass die EU und die Nato an den zahlreichen kleinen und großen Kriegsschauplätzen direkt und indirekt beteiligt sind.</p>
<p>Daher empfiehlt es sich, dass weitsichtige, „europäisch“ gebildete Denker und Politiker aus ganz Europa (West-Eurasien!) zusammenkommen und gemeinsam ein geeignetes Konzept für ein würdiges Europa erarbeiten. Unbedingt erforderlich ist es, die besten Denker und Wissenschaftler aus den jeweiligen Landes-Universitäten in den Gestaltungsprozess mit einzubeziehen! Diese sollten, ja müssten sogar Rückgriff auf praktizierte Vorlauf-Strukturen der österreichisch-ungarischen Monarchie machen, die als Union bereits über Jahrhunderte zahlreiche europäische Staaten umfasste. Hierzu hat z.B. die BRD absolut kein historisches Erfahrungswissen, da ihr Werden völlig anders verlief.</p>
<p>Analoge, positiv-konstruktive und gesellschaftspolitische Erfahrungen sollten unseres Erachtens auch von der Schweiz übernommen werden, die im uneinigen und gewalttätigen Europa bereits über Generationen eine nahezu ideale Vielvölker-Demokratie mit großem Erfolg praktiziert. In Luxemburg und Brüssel sitzen heute die falschen Leute, mit Wahnsinns-Vollmachten ausgestattet, die als Gestalter für ein im Kern hochkultiviertes Europa im höchsten Maße unfähig sind.</p>
<p>Generell muss noch darauf hingewiesen werden, dass die in den letzten hundert Jahren auch über Europa hereingebrochene, heute sogar dominierende Einflussnahme der USA keinerlei positive Auswirkungen hatte; im Gegenteil. Die pseudokulturelle und Kommerz betonte Zerstörung des einst hochkulturellen Europas hat bis heute sowohl für deren Einwohner als auch für die Millionen Zuwanderer aus anderen Staaten, Kontinenten und Kulturen (Gast-Arbeiter inklusive der Flüchtlinge) eine zunehmend individuelle und gesellschaftliche Hilflosigkeit zur Folge.</p>
<p>Sämtliche Generationen, die ursprünglich in einem relativ geordneten Alltag lebten, stehen heute geistig hilflos und voller Unverständnis dem globalen Geschehen in Gesellschaft, Kultur und Politik gegenüber. Die absolute mediale, über fast sämtliche Medien-Kanäle ausgestrahlte oder gedruckte Gleichmacherei führt zu einer bewusstseinsmäßigen und kulturellen Degeneration aller EU-Bürger! So stellt sich die derzeitige EU-Führung wahrscheinlich die zukünftigen Bürger vor: Finanziell im Minimum unter irgendwelchen Sozial-Titeln relativ abgesichert, ein wenig naiv und der EU-Führung gegenüber vertrauensvoll bis dumm. Hier scheint in Brüssel eine neue Vatikan-Führung im Anrollen zu sein&#8230;</p>
<p>Die politisch und ökonomisch fundierte Führung Großbritanniens hat sich von der EU auch für gutes bares Geld (Subventionen) nicht kaufen lassen. Sie hat – richtigerweise – auf die zahlreichen im Britischen „Commonwealth“ bzw. Empire vereinten Völker Rücksicht genommen und wird somit ein autonomer und willkommener Partner bei anderen Unionen sein. Die Jugend unseres wundervollen Kontinents verdient es jedoch nicht, dass sie arbeitslos oder als Söldner-Soldat missbraucht wird. Schlachtfelder und Heldenfriedhöfe gibt es aus der Vergangenheit zur Genüge! Es ist demnach höchste Zeit, dass wir gemeinsam ein europäisches Miteinander bauen – ein Europa, über welches wir uns alle freuen können &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die Kriege der USA</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/die-kriege-der-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 13:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein FRIEDEN suchender, gar einen Weltfrieden fördernder Mensch sollte an nachstehender Auflistung der von den USA initiierten, kriegsähnlichen Aktionen nicht vorbeischauen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>08.06.2014 • </em>Ein FRIEDEN suchender, gar einen <strong>Weltfrieden </strong>fördernder Mensch sollte an nachstehender Auflistung der von den USA initiierten, kriegsähnlichen Aktionen nicht vorbeischauen! Im Vergleich dazu fehlen ähnliche Statistiken über solche, die u.a. von China oder Russland zu vertreten sind. Ende Mai hielt der US-Präsident,  Friedens-Nobelpreis-Träger von 2009, eine offizielle Rede zur Aussenpolitik der USA  u.a. mit der Aussage, dass man sich weiterhin nicht mehr als global agierende Nummer Eins bzw.  als &#8218;Weltpolizist&#8216; versteht. Folglich &#8218;könnten&#8216; die zahlreichen direkten, militärisch-offiziellen Auslands-Einsätze der USA hoffentlich auch zurückgehen.</p>
<p>Das &#8218;Recht der Völker auf Selbstbestimmung&#8216; gewinnt im globalen Geschehen zunehmend Raum! &#8218;Einstens&#8216; wurden Völker unfreiwillig einem Siegerstaat als Kriegsbeute zugeschlagen oder gar aufgeteilt unter mehreren gemeinsam beteiligten Siegerstaaten. Dies führt heute bei den entsprechenden Völkern im zunehmenden globalen Demokratisierungsprozess zu großer Unzufriedenheit! Zugleich &#8218;überholt&#8216; aber auch die Zeit durch die Gründung von &#8218;grenzenlosen&#8216; UNIONEN &#8211; siehe die EU, in welcher die Nationalgrenzen aufgehoben sind  &#8211; diese ehemals praktizierte, kriegsfördernde Problematik &#8230;</p>
<p><em>(- wr -)</em></p>
<p><strong>Diese folgende Liste amerikanischer Militäreinsätze und Kriege ist bei Weitem nicht vollständig:</strong><br /><br /><strong>1950-1953</strong> – Korea-Krieg: 27.06.1950 bis 27.07.1953<br /><br /><strong>1956</strong> – Suez-Krise: Ägypten, 26.07.1956 bis 15.11.1956<br /><br /><strong>1958</strong> – Operation “Blue Bat”: Libanon, 15.07.1958 bis 20.10.1958<br /><br /><strong>1958 – 1963</strong> – Taiwan-Straße: 23.08.1958 bis 1.06.1963<br /><br /><strong>1960 – 1962</strong> – Kongo: 14.07.1960 bis 1.09.1962<br /><br /><strong>1970</strong> – Operation “Tailwind”: Laos, 1970 – Operation “Ivory Coast/Kingoin”: Nordvietnam, 21.11.1970<br /><br /><strong>1972</strong> – Operation “Linebacker II”: Nordvietnam, 18.12.1972 bis 29.12.1972 – Operation “Pocket Money”: Nordvietnam, 9.05.1972 bis 23.10.1972 – Operation “Freedom Train”: Nordvietnam, 6.04.1972 bis 10.05.1972<br /><br /><strong>1962 – 1971</strong> – Operation “Linebacker I”: Nordvietnam, 10.05.1972 bis 23. Oktober – Operation “Ranch Hand”: Südvietnam, Januar 1962 bis Januar 1971<br /><br /><strong>1962 – 1963</strong> – Kuba-Krise: weltweit, 24.10.1962 bis 1.06.1963<br /><br /><strong>1965 – 1966</strong> – Operation “Powerpack”: Dominikanische Republik, 28.04.1965 bis 21.09.1966<br /><br /><strong>1965 – 1970</strong> – Operation “Arc Light”: Südostasien, 18.06.1965 bis April 1970 – Operation “Rolling Thunder”: Südvietnam, 24.02.1965 bis Oktober 1968<br /><br /><strong>1967</strong> (Assistenz) Sechs-Tage-Krieg: Mittlerer Osten, 13.05.1967 bis 10.06.1967<br /><br /><strong>1972 – 1973</strong> – Operation “Endweep”: Nordvietnam, 27.01.1972 bis 27.07.1973<br /><br /><strong>1973</strong> – Operation “Nickel Grass”: Mittlerer Osten, 6.10.1973 bis 17.11.1973<br /><br /><strong>1975</strong> – Operation “Eagle Pull”: Kambodscha, 11.04.1975 bis 13.04.1975 – Operation “Freequent Wind”: Evakuierung in Südvietnam, 26.04.1975 bis 30.04.1975 – Operation “Mayaguez”: Kambodscha, 15.05.1975<br /><br /><strong>1977 – 1999</strong> – Operation “Coronet Oak”: Zentral- und Südamerika, Oktober 1977 bis 17.02.1999<br /><br /><strong>1980</strong> – Operationen “Eagle Claw/Desert One”: Iran, 25.04.1980<br /><br /><strong>1981</strong> – Operation “Golf von Sidra”: Libyen, 18.08.1981<br /><br /><strong>1981 – 1992</strong> El Salvador, Nicaragua: 1.01.1981 bis 1.02.1992<br /><br /><strong>1982 – 1987</strong> – US-Multinational Force: Libanon, 25.08.1982 bis 11.12.1987<br /><br /><strong>1983</strong> – Operation “Urgent Fury”: Grenada, 23.10.1983 bis 21.11.1983<br /><br /><strong>1986</strong> – Operation “Attain Document”: Libyen, 26.01.1986 bis 29.03.1986 – Operation “El Dorado Canyon”: Libyen, 12.04.1986 bis 17.04.1986 – Operation “Blast Furnace”: Bolivien, Juli 1986 bis November 1986<br /><br /><strong>1987 – 1990</strong> – Operation “Ernest Will”: Persischer Golf, 24.07.1987 bis 2.08.1990<br /><br /><strong>1988</strong> – Operation “Praying Mantis”: Persischer Golf, 17.04.1988 bis 19.04.1988 – Operation “Golden Pheasant”: Honduras, März 88<br /><br /><strong>1989</strong> – Operation “Nimrod Dancer”: Panama, Mai 1989 bis 20.12.1989<br /><br /><strong>1989 – 1990</strong> – Operation “Just Cause”: Panama, 20.12.1989 bis 31.01.1990<br /><br /><strong>1990</strong> – Operation “Promote Liberty”: Panama, 31.01.1990 – Operation “Wipeout”: Hawaii, ab 1990<br /><br /><strong>1990 – 1991</strong> – Operation “Sharp Edge”: Liberia, Mai 1990 bis 8.01.1991 – Operation “Desert Shield”: 2.08.1990 bis 17.01.1991<br /><br /><strong>1990 – 1993</strong> – Operation “Ghost Zone”: Bolivien, März 1990 bis 1993<br /><br /><strong>1991</strong> – Operation “Desert Storm”: Irak, 17.01.1991 bis 28.02.1991 …halb gewonnen – Operation “Eastern Exit”: Somalia, 2.01.1991 bis 11.01.1991 …verloren – Operation “Productiv Effort/Sea Angel”: Bangladesh, Mai 1991 bis Juni 1991 – Operation “Fiery Vigil”: Philippinen, 1. bis 30.06.1991 – Operation “Victor Squared”: Haiti, 1. bis 30.09.1991 – Operation “Quick Lift”: Zaire, 24.09.1991 bis 7.10.1991 – Operation “Coronet Nighthawk”: Zentral- und Südamerika, ab 1991 – Operation “Desert Falcon”: Saudi Arabien, ab 31.03.1991<br /><br /><strong>1991 – 1992</strong> – Operation “Desert Calm”: “Südwest-Asien, 1.03.1991 bis 1.01.1992<br /><br /><strong>1991-1994 </strong>– Operation “Support Justice”: Südamerika, 1991 bis 1994 – Operation “Provide Comfort”: Kurdistan, 5.04.1991 bis Dezember 1994<br /><br /><strong>1991 – 1996</strong> – Operation “Provide Comfort II”: Kurdistan, 24.07.1991 bis 31.12.1996<br /><br /><strong>1992</strong> – Operation “Desert Farewell”: Südwest-Asien, 1.01.1992 bis 1992 – Operation “Silver Anvil”: Sierra Leone, 2.05.1992 bis 5.05.1992 – Operation “Maritime Monitor”: Adria, 16.07.1992 bis 22.11.1992 – Operation “Sky Monitor”: Bosnien-Herzegowina, ab 16.10.1992<br /><br /><strong>1992 – 1993</strong> Bombardierung – Operation “Maritime Guard”: Adria, 22.11.1992 bis 15.06.1993<br /><br /><strong>1992 – 1996</strong> Bombardierung – Operation “Provide Promise”: Bosnien, 3.07.1992 bis 31.03.1996<br /><br /><strong>1993 – 1995</strong> Bombardierung – Operation “Sharp Guard”: Adria, 15.06.1993 bis Dezember 1995<br /><br /><strong>1994</strong> – Operation “Distant Runner”: Ruanda, 9.04.1994 bis 15.04.1994 – Operationen “Quiet Resolve”/”Support Hope”: Ruanda, 22.07.1994 bis 30.09.1994 – Operation “Vigilant Warrior”: Kuwait, Oktober 1994 bis November 1994 – Operation “Able Sentry”: Serbien-Mazedonien, ab 5.07.1994 Bombardierung<br /><br /><strong>1994 – 1995</strong> – Operation “Uphold/Restore Democracy”: Haiti, 19.09.1994 bis 31.03.1995 – Operation “Steady State”: Südamerika, 1994 bis April 1996<br /><br /><strong>1995</strong> – Operation “United Shield”: Somalia, 22.01.1995 bis 25.03.1995 verloren – Operation “Vigilant Sentine I”: Kuwait, ab August 1995 – Operation “Nomad Vigil”: Albanien, 1.07.1995 bis 5.11.1996 Bombardierung – Operation “Safe Border”: Peru/Ecuador, ab 1995 – Operation “Deliberate Force”: Republika Srpska, 29.08.1995 bis 21.09.1995 – Operation “Determined Effort”: Bosnien, Juli 1995 bis Dezember 1995 Bombardierung – Operation “Quick Lift”: Kroatien, Juli 1995 Bombardierung<br /><br /><strong>1995 – 1996</strong> – Operation “Decisive Enhancement”: Adria, 1.12.1995 bis 19.06.1996 – Operation “Joint Edeavor”: Bosnien-Herzegowina, Dez 1995 bis Dez 1996 Bombardierung<br /><br /><strong>1996</strong> – Operation “Assured Response”: Liberia, April 1996 bis August 1996 – Operation “Quick Response”: Zentralafrikanische Republik, Mai 1996 bis August 1996 – Operation “Guardian Assistance”: Zaire/Ruanda/Uganda, 15.11.1996 bis 27.12.1996 – Operation “Pacific Haven/Quick Transit”: Irak – Guam, 15.09.1996 bis 16.12.1996 – Operation “Laser Strike”: Südafrika, ab 1.04.1996 – Operation “Nomad Edeavor”: Taszar, Ungarn, ab März 1996 – Operation “Northern Watch”: Kurdistan, ab 31.12.1996 -Operation “Desert Focus”: Saudi Arabien, ab Juli 1996 – Operation “Desert Strike”: Irak, 3.09.1996; Cruise Missile-Angriffe: Irak, 26.06.1993, 17.01.1993, Bombardements: Irak, 13.01.1993 – Operation “Decisive Edeavor/Decisive Edge”: Bosnien-Herzegowina, Januar 1996 bis Dezember 1996 Bombardierung<br /><br /><strong>1997</strong> – Operation “Guardian Retrieval”: Kongo, März 1997 bis Juni 1997 – Operation “Noble Obelisk”: Sierra Leone, Mai 1997 bis Juni 1997 – Operation “Bevel Edge”: Kambodscha, Juli 1997 – Operation “Phoenix Scorpion I”: Irak, ab November 1997<br /><br /><strong>1998</strong> – Operation “Noble Response”: Kenia, 21.01.1998 bis 25.03.1998 – Operation “Shepherd Venture”: Guinea-Bissau, 10.06.1998 bis 17.06.1998 – Operation “Infinite Reach”: Sudan/Afghanistan, 20. bis 30.08.1998 – Operation “Phoenix Scorpion II”: Irak, ab Februar 1998 – Operation “Phoenix Scorpion III”: Irak, ab November 1998 – Operation “Phoenix Scorpion IV”: Irak, ab Dezember 1998 – Operation “Desert Fox”: Irak, 16.12.1998 bis 20.12.1998 – Operation “Joint Guard”: Bosnien-Herzegowina, 20.06.1998 Bombardierung – Operation “Determined Falcon”: Kosovo/Albanien, 15.06.1998 bis 16.06.1998 – Operation “Joint Forge”: ab 20.06.1998 – Operation “Deliberate Forke”: Bosnien-Herzegowina, ab 20.06.1998 Bombardierung – Operation “Deny Flight”: Bosnien, 12.04.1993 bis 20.12.1995 Bombardierung<br /><br /><strong>1998-1999</strong> – Operation “Eagle Eye”: Kosovo, 16.10.1998 bis 24.03.1999 Bombardierung – Operation “Determined Force”: Kosovo, 8.10.1998 bis 23.03.1999 Bombardierung<br /><br /><strong>1999</strong> – Operation “Sustain Hope/Allied Harbour”: Kosovo, ab 5.04.1999 Bombardierung – Operation “Shining Hope”: Kosovo, ab 5.04.1999 Bombardierung – Operation “Cobalt Flash”: Kosovo, ab 23.03.1999 Bombardierung<br /><br /><strong>Nach 2000 ohne Details:</strong> November 2001 Afghanistan – 20. März 2003 Irak im Dritten Golfkrieg – März 2004 Haiti – Frühjahr 2011 – Militärische Luftschläge sowie Marineeinsätze mit Marschflugkörpern gegen Libyen – Von Ägypten, Syrien, Mali und der Ukraine sprechen wir erst gar nicht.</p>
<p><br /><em>Quelle: <a href="http://lupocattivoblog.com/2014/04/30/jutta-ditfurth-offener-brief-zum-interview-in-der-kulturzeit-vom-16-4-2014/" target="_blank" rel="noopener">Lupo cattivo</a>, 30.04.2014</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DEFINITION „Moral“ und „Ethik“</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/definition-moral-und-ethik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2023 13:24:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://friedendurchkultur.de/?p=961</guid>

					<description><![CDATA[Moral unterliegt nicht nur dem Zeitgeist, sondern kann von Land zu Land vollkommen unterschiedlich sein. Was für eine Gruppierung moralisch ist, kann für eine andere höchst unmoralisch sein – Konflikte sind dadurch vorprogrammiert!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verständnistext der Int. Gesellschaft „FRIEDEN durch KULTUR“-Europa aus inter-kultureller Perspektive</p>
<p>Moral unterliegt nicht nur dem Zeitgeist, sondern kann von Land zu Land vollkommen unterschiedlich sein. Was für eine Gruppierung moralisch ist, kann für eine andere höchst unmoralisch sein – Konflikte sind dadurch vorprogrammiert! Moralkriterien lassen sich als Elemente für einen Machtmissbrauch instrumentalisieren.</p>
<p>Moral ist von außen vorgegeben, wird oft mechanisch nachvollzogen. Manches, was früher verboten wurde, ist heutzutage Norm. Global gesehen haben z. B. auch alle Weltanschauungsgruppen ihre eigenen Moralvorstellungen, die sich im Laufe der Zeit wandelten und weiterhin wandeln werden. Moral errichtet Grenzen zu anderen Menschen, engt ein, führt zu kriegerischen Handlungen. Die Gefährlichkeit der Moral liegt in ihrer Unwissenschaftlichkeit und Beliebigkeit.</p>
<p>Ethik ist die Lehre oder Wissenschaft von den Normen menschlichen Handelns gegenüber allen Lebensformen und Gemeinschaften. Ethik ist daher im ursprünglichen Sinn als die wesentlichste Gesellschaftswissenschaft und wie von Platon, Konfuzius, Buddha u. a. gelehrt, zu verstehen. Ihre Bemühungen und tiefgründigen Lehren waren darauf ausgerichtet, dem Menschen einen Verständnisschlüssel für sein ethisches Denken und Handeln &#8211; bezogen auf ein übergeordnetes makrokosmisches Ordnungsfeld &#8211; zur Hand zu geben und ihm Verständnis für die Rückwirkungen (auf der Grundlage des Gesetzes von Ursache und Wirkung) zu vermitteln. Die Wissenschaft der Ethik ist für qualitativ-charakterliche Richt- und Handlungsleitlinien für Individuum und Gemeinschaft (Staat, Polis) von entscheidender Bedeutung. Wie sämtliche wissenschaftliche Disziplinen unterliegt auch die Wissenschaft der Ethik dem Gesetz der Evolution und ist, als wichtigste Lebens- und Verhaltensleitlinie, daher in Verbindung mit den erzielten Fortschritten der übrigen Wissenschaften zu erforschen und zu interpretieren.</p>
<p>Ethik ist imstande, Moral zu objektivieren. Ethik kann und muss zu einer wissenschaftlichen Erarbeitung bzw. Findung einer all-menschlichen Gerechtigkeits- und Handlungsordnung führen. Die wissenschaftlichen Grundlagen müssen hierfür auf den Naturgesetzen basieren. Das Gesetz von Ursache und Wirkung kann in allem Geschehen nachgewiesen werden, muss objektiviert und als Richtlinie genutzt werden. Eine ethisch-wissenschaftliche Bewertung der Handlungen und Ziele einer Gesellschaft (Nation, Staat) ist die Grundlage für Frieden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>USA: Trump – ein großer Hoffnungsträger?</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/usa-trump-ein-grosser-hoffnungstraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 06:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://friedendurchkultur.de/2021/07/01/onlineeasypay-arrives-on-the-online-shopping-platform-shoponline-com/</guid>

					<description><![CDATA[Dass die USA mit ihrem öffentlich dokumentierten Anspruch, die „einzige (militärisch-wirtschaftliche) Weltmacht zu sein“, sich selbst in eine Sackgasse hineinmanövriert haben, ist dennoch in einer dünnen Mehrheit vorhandenen (weißen) US-Bürgern klar geworden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>02.02.2017</em> • Dass die USA mit ihrem öffentlich dokumentierten Anspruch, die „einzige (militärisch-wirtschaftliche) Weltmacht zu sein“, sich selbst in eine Sackgasse hineinmanövriert haben, ist dennoch in einer dünnen Mehrheit vorhandenen (weißen) US-Bürgern klar geworden. Sie entschieden sich gegen die Vertreterin jener sich als Weltmacht verstehenden Wirtschafts- und Finanz-Clique, die diesen Anspruch global mit allen Mitteln durchsetzen wollte.<br /><br />Für die zahlreichen Höflinge der US-Hegemonie (u.a. in Westeuropa) war das Wahlergebnis ebenfalls ein Schock – und die politische Elite rief sofort nach einer von der NATO unabhängigen EU-Armee, die nun umgehend zu gründen sei, möglichst noch, bevor der neue Präsident in den USA sein Amt antritt. Wie schön war es doch, den ‚alten’ Präsidenten bereits vor Beginn seiner Amtszeit ohne jegliche Friedenstat mit dem Friedens-Nobelpreis hoch zu loben, obwohl er der ‚beste’ Kriegspräsident wurde, der die Welt mit seinen US-Verteidigungspotentialen, die in über 700 Stützpunkten global verteilt sind, bis zur letzten Minute seiner Amtszeit unter militärischem Druck hält.<br /><br />Die USA sind und bleiben auch weiterhin eine Weltmacht. Dazu kommen auch weitere. Europa (als EU) in der heutigen Form als Anhängsel der USA wird jedoch bestenfalls als geozentrischer, militärischer Befehlsempfänger und Machtfaktor indirekt dabei sein. Zuviel Schaden haben die mächtigen Staaten wie Frankreich und Großbritannien, aber auch die BRD seit 1990 nach dem Zweiten Weltkrieg für sich selbst angerichtet. Und richtigerweise haben die Westeuropäer begriffen, dass man mit Aufrüstung und Kriegsgeschrei keinen Frieden erreichen kann.<br /><br />Ähnliche, sehr vernünftige Erkenntnisse hören wir heute auch vom neuen US-Präsidenten. Richtigerweise konzentriert sich dieser auf die USA selbst! Dort gibt es in zahlreichen Bereichen degenerierte Standards, die durch Vernachlässigung der Bildung auf der bewusstseinsmäßigen und lebenspragmatischen Ebene eine extreme Last für die Wirtschaft und den Staat darstellen. Analoges entwickelt sich in Europa, wo heute die verschwendeten Milliarden im Bereich <em>Militärische Dienste und Rüstung</em> von Tag zu Tag dringender in die Bereiche <em>Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Kultur</em> investiert werden müssten! Der Blick über den jährlich höher wachsenden NATO-Zaun zeigt uns, dass sich in Eurasien, besonders in seinem östlichen Teil – Indien, China, Japan, Indonesien und Russland – gigantische Zivilisations- und Kultur-Potentiale entwickeln, die sich in spätestens einer Generation klar abzeichnen und in einer weiteren sich zu gesellschaftlich-friedlichen Global-Dominanten entwickeln werden.<br /><br />Der neue US-Präsident ist durch seine Machtbefugnisse ein Gegner für die Geist- und Kulturlosen, die sich als ‚Beamten-Moloch’ selbstbestimmend zu einer politisch-gesellschaftlichen, monopolartigen  Macht- und Verwaltungs-Elite entwickelt haben. Dieser Trend ist in zahlreichen, auch ‚demokratischen’ Staaten zu beobachten und ist eine große, die Evolution behindernde Gefahr. Anzetteln von Bürger-, gar Bruderkriegen war schon immer ein Mittel jener Mächte, denen es ausschließlich um ihren Eigennutz ging. Die USA werden daher in den nächsten Jahren ihre negativen Verstrickungen noch lange nicht überwunden haben. Donald Trump ist vielleicht eine große Chance für die USA, ihre internationalen Unarten wieder auf ein vernünftig-ethisches Maß zurückzunehmen&#8230;</p>
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<p>Aus geistig-kultureller Sicht haben die USA – um von den Ureinwohnern Land, Bodenschätze und andere Werte zu bekommen – nicht nur zahlreiche Völkermorde auf dem Gewissen. Hinzu kommen auch die speziell über die Wallstreet gesteuerten globalen finanziellen und wirtschaftlichen Katastrophen! Die USA müssten sich in erster Linie brüderlich um Mittel- und Südamerika kümmern. Denn auch diese wurden von ihnen bis heute nur ausgeplündert. Nicht umsonst gelten Hollywood und das ‚Weiße Haus’ als die besten Show-Produzenten, die ihre ‚Friedens-Nobelpreise’ (inklusive „Klimawandel“) und ähnliches über „ihre“ UN und andere Schaubühnen perfekt beherrschen&#8230;<br /><br />Es bleibt jedoch noch viel zu tun, damit die USA hoffentlich im Kreis der zivilisatorisch-kulturell konstruktiv agierenden Staaten – neben anderen gleichberechtigen auf brüderlicher Ebene – wieder ihren Ordnungsplatz einnehmen können. Möge dies so geschehen.</p>
<p><em>Quelle: Zweimonats-Zeitschrift „Welt-Spirale“</em></p>
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		<title>Die BRICS – eine wirtschaftlich-gesellschaftliche Großstaaten-Union – bestimmt zunehmend das Globalgeschehen</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/die-brics-eine-wirtschaftlich-gesellschaftliche-grossstaaten-union-bestimmt-zunehmend-das-globalgeschehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 05:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Obwohl sich die EU- und USA-Freunde zurzeit über einen TTIP-Vertrag auf immer und ewig schicksalsmäßig ‚auf Leben und Tod’ vereinen wollen, sollten sie doch noch in aller Sinn- und Ernsthaftigkeit das Angebot und die Einladung der Eurasischen Union prüfen und sich auch selbst beim Aus- und Aufbau dieser beteiligen.]]></description>
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<p><em>29.08.2015</em> • Obwohl sich die EU- und USA-Freunde zurzeit über einen TTIP-Vertrag auf immer und ewig schicksalsmäßig ‚auf Leben und Tod’ vereinen wollen, sollten sie doch noch in aller Sinn- und Ernsthaftigkeit das Angebot und die Einladung der <strong>Eurasischen Union</strong> prüfen und sich auch selbst beim Aus- und Aufbau dieser beteiligen. Damit ergäben sich finanziell-wirtschaftliche Vorteile, da der schon bestehende Großmarkt dieser <strong>Union</strong> einen Billionen-Auf- und Ausbau-Bedarf an Produkten und Knowhow hat. Aber die EU und die ‚europäischen Regierungen’ haben sich offensichtlich durch Fremdbestimmung (USA) auf eine Abgrenzung, ja auf eine aktive Distanzierung von den neuen wirtschaftlichen Groß-Unionen wie BRICS-, Shanghai- und <strong>Eurasische-Union festgelegt</strong> – was als der größte wirtschaftliche Fehler in diesem Jahrhundert in die Kulturgeschichte eingehen wird. Die sich dadurch weiter ergebende, verstärkte <strong>Aufspaltung</strong> der Menschheit in einen zwar zivilisatorisch starken USA-EU-Block und den <strong>„Rest der Menschheit“</strong>, der heute jedoch schon über 80% der Menschheit umfasst und weiter expandiert, wird noch schärfere Fronten zwischen diesen Blöcken bewirken. Der USA-EU-Block entartet in Ton und Handlungen gegenüber den anderen <strong>Unionen</strong> durch Provokationen, Intrigen und Herabsetzungen – sogar in militärisch-kriegerische Spekulationen (u.a. über die NATO), die zunehmend realistischer werden. Hier warten die wahrlich ‚schrecklichsten Waffen‘ im Hintergrund auf ihren Einsatz – denn was mit hohem Aufwand an Intelligenz und (aus dem Topf ‚demokratisch‘-friedliebender Steuerzahler entnommenen) Milliarden Dollar produziert wurde, muss den politischen Zielen dienen. Sonst wäre es ja eine Fehlinvestition! Außerdem kommt ein Einsatz ‚fern der Heimat’ bedeutend billiger, als solche Monster-Waffen zu Hause wieder entsorgen zu müssen &#8230;<br /><br /><strong>Unipolar – einzige Weltmacht USA oder eine multipolare der Unionen?</strong><br /><br />Im Kern des global-politisch-<strong>wirtschaftlichen</strong> Geschehens geht es um den im Jahr 1992 von den USA staatspolitisch-offiziell gegenüber den „Rest der Welt“ gestellten und international lautstark verkündeten politischen <strong>Anspruch</strong> der USA – die <strong>einzig-autorisierte</strong> <strong>Weltmacht</strong> zu sein! Ausgelöst wurde dieser Größenwahnsinn durch die freiwillige, gewaltfreie politische Selbstauflösung der <strong>Sowjetunion</strong> durch den damaligen Generalsekretär Gorbatschow. Zu diesem Zeitpunkt war – unbestritten – die USA mitsamt ihrem kapital-fiktivem Global-Netzwerk auf dem Höhepunkt ihrer irdisch-weltlichen Macht! Dass ein solcher Höhepunkt auch zu Größenwahn, Selbstüberschätzung und damit verbunden zu Fehleinschätzungen und Fehlhandlungen verleitet, haben schon einstige Traummächte/-herrscher wie Alexander der Große, die Römer, Napoleon, das Britische Empire u.a. nachvollziehbar unter Beweis gestellt.<br /><br />Die von den USA den anderen Staaten bzw. Kontinenten „demokratisch“-verpackt gemachten Vorgaben, „was diese wie, wann und wo“ zu tun hätten, empfanden diese als diktatorisches <strong>unipolares</strong> Anspruchsdenken und -handeln – und begannen, sich aus dieser Umklammerung zu befreien. In weiteren Schritten fanden sich die Staaten außerhalb der USA-EU/NATO-Gemeinschaft in <strong>Unionen</strong> – wie die BRICS-, Shanghai-, Eurasische-, Celac und andere! Diese sind heute konkret dabei, ihre eigenen <strong>Weltrechtsstrukturen</strong> demokratisch untereinander abzustimmen und für über 80% der Weltbevölkerung, die sie heute schon umfassen, ihre eigene Art von ‚Weltparlament‘ mit einer dazugehörenden ‚Zentral- und Ausgleichsregierung’ aufzubauen!<br /><br />Folker Hellmeyer, Chef-Analyst der Bremer Landesbank zum Thema der weiteren <strong>Weltwirtschafts-Entwicklung</strong> im Juli 2015:<br /><em>&#8222;&#8230; die Achse Moskau-Peking-BRICS gewinnt. &#8230;1990 hatten diese Länder einen Anteil an der Weltwirtschaftsleistung von 25%. Heute stehen sie bei 56%; für 85% der Weltbevölkerung. Sie kontrollieren ca. 70% der Weltdevisen-Reserven &#8230;&#8220;</em></p>
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		<title>Wie kommen wir trotz globaler Aufrüstung zum Frieden?</title>
		<link>https://friedendurchkultur.de/wie-kommen-wir-trotz-globaler-aufruestung-zum-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieden]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 05:58:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der globale Handel mit Rüstungsgütern ist im vergangenen Jahr in einem Rekordtempo gewachsen. Demnach ist das Handelsvolumen im internationalen Verteidigungsgeschäft 2015 um 6,6 Milliarden US-Dollar auf 65 Milliarden angestiegen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>10.07.2016</em> • <em>J.S.</em><br /><br />Der globale Handel mit Rüstungsgütern ist im vergangenen Jahr in einem Rekordtempo gewachsen. Demnach ist das Handelsvolumen im internationalen Verteidigungsgeschäft 2015 um 6,6 Milliarden US-Dollar auf 65 Milliarden angestiegen. Das Wachstum auf dem Rüstungsmarkt wird durch zahlreiche Konfliktherde in Osteuropa, dem Nahen Osten und dem Südchinesischen Meer befeuert.<br /><br />Die USA sind ein weiteres Mal der weltweit größte Waffenexporteur der Welt. Sie führten Kriegsgerät im Wert von 22,9 Milliarden US-Dollar aus. Dies entspricht 33% des weltweiten Waffenhandels. Auf Platz zwei folgt Russland mit Waffenexporten im Wert von 15,2 Milliarden Dollar. Das sind 25 % des globalen Handels mit Rüstungsgütern. Die Plätze drei, vier und fünf belegen China (5,9%), Frankreich (5,6%) und Deutschland (4,7%).<br /><br />Laut IHS-Institut kletterte Deutschland im vergangenen Jahr vom fünften auf den dritten Platz. 2015 verkauften deutsche Firmen Waffen und Dienstleistungen für 4,78 Milliarden US-Dollar. Überraschenderweise erlebt Frankreichs Rüstungsindustrie eine enorme Wiederbelebung. So prognostiziert das IHS, dass Frankreich Russland als weltweit zweitgrößten Verteidigungsexporteur bis 2018 ablösen wird.<br /><br />Demgegenüber stehen die Importländer der Rüstungsgüter. Einige der am schnellsten wachsenden Zielmärkte auf der ganzen Welt sind die baltischen Staaten und Polen, die sich auf Geheiß der NATO und der USA vor den Grenzen Russlands hochrüsten. Die fünf größten Abnehmer von Rüstungsgütern sind Indien, Saudi-Arabien, China, die Vereinigten Arabischen Emirate und Australien.<br /><br />Weltweit wurde im vergangenen Jahr die enorme Summe von 1,7 Billionen (1.700.000.000.000 = 1.700 Mrd. US $) für das Militär und seine Ausrüstung ausgegeben. Hierbei noch nicht erfasst sind die Ausgaben für die aktuellen Kriege und deren exorbitanten Folgen in Form von hunderttausenden Menschenleben, Millionen Flüchtlingen und die endlosen Zerstörungen und Verwüstungen in den Kriegsgebieten.<br /><br />In Summe zeichnet sich eine gefährlich anwachsende Spirale von Waffenverkäufen, Aufrüstung der Armeen und ausufernden militärischen Konflikten ab.<br /><br /><strong>Rüstung als Wirtschaftsfaktor</strong><br /><br />Die Zahlen allein ergeben noch kein klares Bild der aktuellen Lage, denn es kommen sehr unterschiedliche Beweggründe zum Tragen. Die Rüstungsindustrie stellt in einigen Staaten eine wichtige Säule der Wirtschaft dar. Am Beispiel der USA, mit der weltweit größten Rüstungsindustrie, lässt sich dies veranschaulichen. Im Jahre 1933 gab es in Folge der Weltwirtschaftskrise 13 Millionen Arbeitslose in den USA. Um soziale Unruhen abzuwenden, wurde die Rüstungsindustrie massiv ausgebaut und damit für Millionen Menschen Arbeitsplätze geschaffen. Das gleiche passierte damals parallel dazu in Deutschland. Der Zweite Weltkrieg brachte es mit sich, dass die Rüstungswirtschaft durch den Bedarf an Rüstungsgütern einen noch größeren Umfang annahm und man findet heute keine Möglichkeit mehr, von diesem falschen System loszukommen. Viele Länder rüsten daher heute aus einer sozialen und wirtschaftlichen Zwangslage heraus.<br /><br />Doch die Rüstungsfirmen brauchen Abnehmer für ihre Kriegstechnik. Zum einen sind es die eigenen Armeen, die über Steuergelder mit ständig neuen Waffensystemen ausgerüstet werden. Zum anderen sucht man weltweit nach Abnehmerländern, die hohe Summen ihres volkswirtschaftlichen Vermögens für Rüstungsgüter ausgeben.<br /><br />Wie die heutige Situation zeigt, bleibt es aber nicht nur beim Kauf der Waffen, sondern diese kommen immer häufiger in Form von kriegerischen Auseinandersetzungen zum Einsatz. Der Verbrauch an Waffen und Munition bedeutet für die Rüstungsindustrie enorme Umsätze und damit Gewinne. Es ist Blutgeld, das mit dem Leid von Millionen Menschen verdient wird.<br /><br />In Bezug auf die aktuelle Eskalationspolitik des Westens und der NATO gegenüber Russland/China kommen verschiedene Motive zum Tragen. Im Falle der USA hängen Millionen Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie von einem fortlaufenden Bedarf an Waffen ab. Zusätzlich steht und fällt die Existenzberechtigung des riesigen Militärapparats, der zahllosen Geheimdienste und privaten Söldnerarmeen mit dem Vorhandensein von militärischen Konflikten, bei denen die Streitkräfte zum Einsatz kommen. Würde heute schlagartig die US-Rüstungsindustrie mitsamt den Geheimdiensten, der Armee und den privaten Söldnerheeren auf null zurückgefahren, fielen 20% aller Arbeitsplätze in den USA weg, Millionen Menschen wären arbeitslos und soziale Unruhen wären die Folge. Diese selbstverursachte wirtschaftliche und soziale Zwangslage paart sich mit dem Weltmachtanspruch und dem festen Entschluss, im Ringen um globale Vormachtstellung die beiden großen Rivalen Russland und China entweder zu isolieren oder sogar zu zerschlagen. Die aufstrebenden eurasischen Staaten sind den globalen Machtansprüchen des Westens ein Dorn im Auge.<br /><br /><strong>Wettrüsten als Machtmittel</strong><br /><br />Deshalb greift man wieder zurück auf die Erfahrungen in den Tagen des Kalten Krieges, als es dem Westen gelang, die ehemalige Sowjetunion durch ein mörderisches Wettrüsten in die Knie zu zwingen. Um dieses Szenario zu wiederholen, wird in Europa eine fiktive Drohkulisse von einem bösen Russland aufgebaut, dass nur darauf wartet, seine Nachbarn zu überfallen. Hiermit verbunden erfolgen eine reale Aufrüstung und Truppenverlegungen der NATO an die Grenzen Russlands und die Vorgaben an die NATO-Staaten, die Rüstungsausgaben ab sofort drastisch zu erhöhen. Dies zwingt Russland, ebenfalls aufzurüsten und seine Ausgaben für das Militär deutlich zu erhöhen.<br /><br />Der kleine aber feine Unterschied ist hierbei, dass die USA ihre Rüstungsausgaben mit jenen US-Dollar bezahlen, welche die US-Notenbank quasi unbegrenzt drucken kann, während Russland hierfür große Summen seines Staatshaushaltes abführen muss. Dieses Geld fehlt dann zwangsläufig für geplante und wichtige interne Aufbauprogramme. Die Staatseinnahmen Russlands wiederum hängen zum Großteil von den Verkäufen durch Erdöl und Erdgas ab. Bei gleichzeitig niedrigen Erdölpreisen schlagen die vom Westen erzwungen Ausgaben für Rüstung und Militär umso stärker zu Buche. Um dies überhaupt leisten zu können, war Russland gezwungen, seine Rüstungsindustrie zum einen total zu erneuern und weiter auszubauen, zum anderen durch den Verkauf von Waffen die Staatseinnahmen zu erhöhen.<br /><br />In den letzten Jahren hat Russland vollkommen neue Waffensysteme entwickelt, die vorwiegend zur Verteidigung dienen und in der Lage sind, einen möglichen Angriffskrieg und atomaren Erstschlag der US/NATO-Armeen schlagkräftig zu vereiteln. Diese Verteidigungssysteme sind in ihrer Wirkung so überlegen und effektiv, dass eine wirkliche militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und dem Westen (zum Glück) vollkommen aussichtslos ist.<br /><br />Die erläuterte Rüstungsspirale dient demnach vornehmlich dazu, Russland wirtschaftlich zu schwächen und gleichzeitig die einheimischen Rüstungsfirmen in der USA/EU, welche zusammen über 50 Prozent der weltweiten Rüstungsexporte ausmachen, zu stärken.<br /><br /><strong>Die Eskalationspolitik des Westens</strong><br /><br />Doch darüber hinaus gibt es trotz der realen Faktenlage innerhalb der NATO- und US/EU-Administration extreme Hardliner, die ohne Wenn und Aber eine militärische Konfrontation mit Russland provozieren. <strong>Im Falle eines echten Krieges bedeutet dies nicht weniger als die totale Vernichtung Europas!</strong> Durch die massive Aufrüstung der EU-Staaten und der Aufmarsch von NATO-Truppen an den Grenzen Russlands sind wir nur einen Schritt von einem Vernichtungskrieg entfernt. Sollte Russland auch nur einen unbedachten Fehler machen, würden die NATO-Generäle keinen Moment zögern, loszuschlagen. Die gesamte Situation ist inzwischen soweit eskaliert, dass selbst die restlichen neutralen Staaten Europas, wie Schweden, Finnland und sogar die Schweiz und Österreich in den Sog der Ereignisse hineingezogen werden und zunehmender Druck in Richtung NATO-Beitritt ausgeübt wird. Hinzu kommt die Weichenstellung für die Aufnahme von Staaten in Süd-Ost-Europa in die NATO und darüber hinaus sind sogar Georgien, Armenien und Aserbaidschan bis hin zur Ukraine im Gespräch.<br /><br />Die gleiche Konfrontationsstrategie wird auch gegenüber China angewendet. Hier dient der künstlich eskalierte Streit um ein paar Inseln im Südchinesischen Meer als Anlass, um Angst und Panik vor einem expansiven China bei seinen Nachbarstaaten zu schüren. Als Resultat rüsten Süd-Korea, Taiwan, Australien, Philippinen, Indien und weitere Staaten massiv auf. Wieder zu Gunsten der Rüstungsindustrien.<br /><br /><strong>Wird es zu einem großen Krieg kommen?</strong><br /><br />Die vom Westen massiv forcierte Eskalation ist ein letztes Aufbäumen gegen den unaufhaltsamen Aufstieg der eurasischen Kernstaaten Russland und China samt all ihrer über den Globus verteilten und verbündeten Nationen. Je massiver die Kriegstreiber auftreten und keinen Hehl aus ihren Plänen machen, desto stärker wird eine mindestens gleichstarke Gegenkraft geradezu erzwungen.<br /><br />Doch die wichtigste Voraussetzung für einen Weltkonflikt fehlt, nämlich die Bereitschaft der Völker, überhaupt Krieg führen zu wollen. Dies gilt sowohl für den Osten, den Westen, als auch für den Norden und den Süden unseres Heimatplaneten. Ein Krieg ist immer die Entladung extremer negativer Emotionen und Hassgedanken, die vorher über Jahre aufgebaut werden müssen. Dies ist aber trotz enormer Medien- und Hetzkampagnen und Entstellungen der Realität nicht gelungen. Warum? Weil der Gedanke der Sinnlosigkeit von Kriegen im Bewusstsein der Menschen inzwischen stark verwurzelt ist. Dies ist sicher nicht gleichbedeutend mit dem höheren Ideal des Friedens, aber ein erster und entscheidender Schritt in diese Richtung. Dennoch steht noch immer alles auf Messers Schneide.<br /><br />Umso mehr gilt es jetzt, sich kraftvoll und standhaft für den Friedensgedanken einzusetzen. Dem Streben nach Eskalation einiger weniger sollten wir mutig die Entschlusskraft zum Frieden entgegenstellen.<br /><br /><strong>Dialog und Zusammenarbeit statt Konfrontation und Eskalation</strong><br /><br />Auch in den Reihen der politischen und wirtschaftlichen Entscheider bröckelt die bisherige Einheitsfront. Es zeichnet sich immer stärker eine Spaltung quer durch die Regierungen, Parteien, Wirtschaftsverbände und Nationen ab. Die eine Gruppe forciert alles in Richtung kompromissloser Konfrontation und damit Zerstörung, wohingegen die andere Gruppe sich immer stärker für Dialog, Deeskalation und Zusammenarbeit einsetzt.<br /><br />Die Gruppe der Hardliner und Zerstörer ist zahlenmäßig sehr klein, aber fest entschlossen und durchsetzungsstark. Daher erhält sie unverhältnismäßig viel Aufmerksamkeit und beeinflusst wichtige Entscheidungen. Die Gegengruppe, aus aufbauenden und vernunftgeleiteten Kräften bestehend, ist zwar noch mehr in der Defensive, doch hat sie viel stärkeren Rückhalt in der Bevölkerung. Es kommt nun darauf an, dass wir nationen- und völkerübergreifend der Gewalt und dem Krieg abschwören, die Provokateure in die Schranken weisen und stattdessen dem Ideal des Friedens zum Durchbruch verhelfen. Gerade darin liegt die große Chance der jetzigen, hochkritischen Situation.<br /><br />Es ist hoch an der Zeit für die Länder Europas, sich komplett neu auszurichten und eine eigenständige und unabhängig von äußerer Einflussnahme bestimmte Friedenspolitik zu entwickeln und sich endlich auf die Zusammenarbeit und Kooperation mit unseren eurasischen Nachbarn zu konzentrieren. Erste Zeichen in diese Richtung gibt es bereits.<br /><br />Wie auch in der Vergangenheit wird Europa im Kampf gegen Russland für US-Interessen instrumentalisiert. Durch die von außen aufgezwungenen Sanktionen gegen Russland entsteht ein zunehmender Schaden für die europäische Wirtschaft. Die Ablehnung der vollkommen ungerechtfertigten Sanktionen wird quer durch Europa immer stärker. Ein weiterer positiver Trend ist die europaweite Ablehnung des Freihandelsabkommens TTIP. Die Europäer erkennen zunehmend die Gefahr und versuchen nun, sich von der US-Kontrolle zu befreien. Wie ein Politik-Experte so passend formulierte: „<em>Es ist sehr schwierig, die politische Klasse Europas zu zwingen, ihren eigenen Wirtschaftsinteressen zu schaden. Die Europäer sind dabei zu begreifen, was wirklich geschieht. Die öffentliche Meinung wendet sich allmählich Russland zu</em>“. So ist bereits in Ansätzen erkennbar, dass es durch die brachiale Eskalationspolitik seitens der NATO und US-höriger Regierungen zu einer totalen Umkehr kommen wird, an deren Ende sowohl das Ende der NATO, als auch der Abzug der US-Truppen aus Europa sowie auch die Lossagung von der Einflussnahme von außen, wie zum Beispiel der USA, stehen wird. Die große Unbekannte ist hierbei nicht etwa, ob dies geschieht, sondern wie schmerzhaft die unvermeidliche Neuausrichtung verlaufen wird.<br /><br /><strong>Ausstieg aus der Rüstungsindustrie</strong><br /><br />Als konstruktive Friedenslösung bietet sich zum Beispiel an, im Falle Deutschlands eine komplett neue Ausrichtung der jetzigen Rüstungsindustrie vorzunehmen. Die deutschen Rüstungsexporte von 4,78 Milliarden Dollar entsprechen gerade mal einem Wert von 0,4 % der Gesamtexporte der deutschen Industrie (1.196 Milliarden Euro). Damit wird deutlich, dass die Rüstungsindustrie, bezogen auf die Gesamtwirtschaft – Deutschlands – eine geradezu belanglose Rolle spielt, aber einen unverhältnismäßig großen Einfluss auf politische Entscheidungen ausübt.<br /><br />Es ist für ein Hochtechnologie-Land wie Deutschland ein Leichtes, die jetzige Rüstungsindustrie auf die Produktion von Fahrzeugen, Technik und Ausrüstung für Katastrophenschutz vollständig umzustellen. Da in Folge des Klimawandels und der sich immer stärker abzeichnenden weltweiten Natur- und Umweltkatastrophen ein gewaltiger Bedarf für Bergungs-, Räum- und Evakuierungstechnologien besteht, bedarf es nur des politischen Willens von der heutigen Waffen- und Tötungstechnologie, auf eine Leben bewahrende und Leben rettende Technik umzustellen. Das Ganze ist damit verbunden, die heutigen Militärstrukturen in die Schaffung und den Aufbau internationaler Katastrophenschutzeinheiten umzuwandeln. Statt mit Gewehren, Panzern, Kampfflugzeugen und Bomben unschuldige Männer, Frauen und Kinder in mörderischen Kriegen zu töten, wird die neue Aufgabe sein, Leben zu retten und zu bewahren.<br /><br />Die ehemalige Rüstungsindustrie würde in kurzer Zeit zu einem wirtschaftlichen Wachstumsmotor mit einer Leben schützenden Technologie werden. Die daraus resultierende, weltweite positive Resonanz wiederum hätte nicht nur eine historisch beispielhafte Vorbildwirkung zur Folge, sondern würde automatisch zu einem Anwachsen des neu entstehenden Wirtschaftszweiges samt Sicherung und Ausbau der Arbeitsplätze und enormen Wachstum der Exportwirtschaft mit sich führen. Es ist so einfach und logisch, dass sich diesem Vorschlag kein friedenswilliger Mensch ernsthaft entziehen kann.<br /><br />Die widersinnige Vorstellung, dass diese oder jene Weltmacht sich mit Gewalt und Krieg ihre Vormachtstellung sichern kann, wird sich als ganz große Illusion herausstellen. Heute noch treten wir in Europa militärisch provokativ gegen unsere eurasischen Nachbarn Russland und China auf. Doch liegt vor uns schon längst der unausweichliche Weg der Kooperation und Zusammenarbeit, den es nun zu erkennen und einzuschlagen gilt.<br /><br /><strong>Lasst uns daher gemeinsam dem Friedensgedanken durch Ideen und Taten zum Sieg verhelfen!</strong></p>
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